Wandbilder

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    Als Wandbild werden verschiedene Arten von Bildern bezeichnet. Ihnen allen gemein ist, dass sie eine komplette Wand oder einen bedeutenden Teil einer Wand einnehmen. Wandbilder können direkt auf die Wand aufgebracht oder zunächst auf ein Material wie beispielsweise Leinwand oder Papier aufgebracht und anschließend an der Wand befestigt werden.

    Wandbilder können auf eine lange Geschichte zurückblicken. Zahlreiche Höhlenmalereien zeugen davon, dass Wandbilder schon in prähistorischer Zeit bekannt waren. Wandbilder können rein dekorativen Zwecken dienen. Sie können aber auch historische Ereignisse darstellen oder mit politischen Aussagen verbunden sein.

    Direkt auf der Wand befindliche Bilder können unterschiedlichster Art sein. Häufig werden sie mittels verschiedener Maltechniken hergestellt. Eine sehr bekannte Art der Wandmalerei ist das Fresko. Fresken waren vor allem in der Antike, aber auch in der Barock- und Renaissance-Zeit sehr beliebt. Bei dieser Technik wird das Wandbild direkt auf frischen, feuchten Putz gemalt, sodass sich Putz und Farbe untrennbar miteinander verbinden. Im Gegensatz dazu wird das Wandbild bei der Seccomalerei auf einen trockenen Untergrund gemalt. Da hier die Farbe mit der Zeit abblättern kann, sind solche Wandbilder nicht so lange haltbar.

    Wandbilder findet man auch häufig in Form von Mosaiken vor. Unterschiedlich gefärbte Teile aus verschiedenen Materialien wie Stein oder Glas werden hier zu Mustern oder oft sehr detailreichen, bildlichen Darstellungen zusammengefügt.
    Wandbilder werden auch oft als Reliefs gestaltet, bei denen sich das Dargestellt plastisch vom Hintergrund abhebt. Eine weitere Form des Wandbildes ist der Wandbehang oder die Tapisserie. Die Bilddarstellung wird hier in ein großflächiges Textilstück eingewirkt. Neben dem darstellerischen Aspekt kann einer solchen Bildwirkerei auch eine isolierende Funktion zukommen.